AKTUELL:
Praxisablauf in der aktuellen Corona-Situation

Stand 24.03.2020

Liebe Eltern,

angesichts der derzeitigen Corona-Situation möchte ich Sie über unseren aktuellen Praxisablauf informieren.

Zum bestmöglichen Schutz für uns alle achten wir noch mehr als sonst auf eine strikte Termintrennung zwischen gesunden Kindern und solchen mit Infekten.

Wir führen geplante Termine fort (Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen, Lungenfunktionskontrollen, Hyposensibilisierungen), da auch während der Corona-Pandemie Babys geboren werden und andere Krankheiten sowie Allergien keine Pause einlegen werden.  Geplante Termine finden derzeit nacheinander zu Beginn der Sprechstunde statt, sodass ein Kontakt zu kranken Kindern hier in der Praxis bestmöglich ausgeschlossen ist. Die Terminzeiten werden so großzügig bemessen, dass Sie nicht mit anderen Personen zusammen warten müssen und wir die gebotenen Abstandsregeln einhalten können. Deshalb werden wir bereits vereinbarte Termine teilweise auf andere Uhrzeiten verschieben müssen. In diesem Fall werden wir Sie telefonisch kontaktieren und bitten um Ihre Flexibilität. Wenn Sie nichts von uns hören, bleiben die bereits vereinbarten Termine bestehen und wir bitten von telefonischen Nachfragen abzusehen.

Wenn Ihr Kind akut erkrankt ist, melden Sie sich bitte wie gewohnt zu Beginn unserer Sprechzeiten telefonisch in der Praxis. Obwohl auch in dieser Zeit natürlich nicht jedes erkältete oder fiebernde Kind Corona-verdächtig ist, wir das in der aktuellen Lage vorab aber auch nicht ausschließen können, achten wir streng auf Kontaktvermeidung, Hygiene und Selbstschutz des Personals. Daraus ergibt sich folgender Ablauf:

  • Sie klingeln bitte pünktlich zur vergebenen Terminzeit und werden dann direkt zur Untersuchung hereingerufen, evtl. warten Sie noch draußen oder im Auto. Kinder mit Husten sollen ein Tuch oder einen Schal vor dem Mund haben, gegebenenfalls erhalten sie von uns einen Mundschutz. Pro Kind ist nur eine Begleitperson erlaubt, nicht erkrankte Geschwisterkinder dürfen nicht mitkommen (Begründung: unnötige Kontakte vermeiden)
  • Das kranke Kind bleibt an der Hand bzw. auf dem Arm der Eltern, damit hier möglichst keine Dinge angefasst werden. Spielsachen und Bücher sind weggeräumt.  Alle Flächen, Türklinken und Untersuchungsmaterialien (z.B. Stethoskop) werden selbstverständlich nach jedem Patienten desinfiziert. (Begründung: optimale Hygiene)
  • Da wir bei der Untersuchung von Kindern sehr nahen Kontakt haben müssen und zwangsläufig Aerosolen aus den Atemwegen ausgesetzt sind, arbeiten wir bei Kindern mit Atemwegsinfekten zu unserem Eigenschutz derzeit in Schutzkleidung und Atemmaske. Bitte erklären Sie das vorab Ihren Kindern, damit sie nicht erschrecken.

Abschließend möchte ich betonen, dass nach allen bisherigen Erkenntnissen Kinder fast immer nur leicht erkranken und sich eine Coronavirus-Infektion im Kindesalter meist nicht von einem "normalen" Erkältungsinfekt unterscheidet. Auch Kinder mit Vorerkrankungen, wie z.B. Asthma, scheinen kein wesentlich erhöhtes Risiko zu haben, die bestehende Therapie soll aber sorgfältig fortgeführt werden, um die empfindlicheren Atemwege zu schützen.

Sie brauchen keine Angst um Ihre Kinder zu haben!

 

Diese ganzen Maßnahmen dienen dazu, die Weiterverbreitung des Virus zu verlangsamen und so unser Gesundheitssystem leistungsfähig zu erhalten, um die gefährdeten Personengruppen bestmöglich versorgen zu können. 

Ich danke Ihnen für Ihr Verständnis und versichere Ihnen, dass mein Team und ich unser Bestes geben werden, um Ihre Kinder und Sie durch diese unruhige Zeit zu begleiten!

 

Dr. Barbara Kaiser

 

 

Seriöse und tagesaktuelle Infos finden Sie hier:
  • BZGA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung): Infos und Tipps für die Allgemeinbevölkerung

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